Ein Präsident geht…

Nach zwei Jahrzehnten an der Spitze des Schützenvereins Otter hat Volker Hoeft (59) sich nicht erneut zur Wahl gestellt und die Führung an Peter Holste (55) übergeben. Hoeft, den meisten auch unter seinem Spitznamen „Dully“ bekannt, war eine prägende Figur im Verein und hat während seiner Amtszeit zahlreiche Modernisierungen auf den Weg gebracht, die das Vereinsleben nachhaltig verändert haben.

2001 wurde Hoeft als „Volker, der Zielstrebige“ zum König des SV Otter gekrönt. Doch im darauffolgenden Jahr konnte kein neuer König gefunden werden, sodass der Verein 2002/03 Majestät blieb. Diese Erfahrung brachte ihn dazu, sich verstärkt für Veränderungen im Verein einzusetzen. Nach seiner Wahl zum Präsidenten im Jahr 2005 begann er, die Strukturen des Vereins anzupassen, um das Amt des Königs attraktiver zu gestalten und den Verein finanziell besser aufzustellen.

Hoeft ist ein echtes Urgestein des Vereins: Schon mit zwölf Jahren trat er dem Schützenverein Otter bei und engagierte sich früh in der Schützenjugend. Später war er Mitglied des Festausschusses, diente sechs Jahre als „Spieß“ und übernahm schließlich mit 31 Jahren das Amt des Vize-Vorsitzenden.

Acht Jahre später wurde er Präsident und führte den Verein über zwei Jahrzehnte hinweg mit großer Hingabe.


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Seine Verdienste wurden auf der Jahreshauptversammlung mit minutenlangem Applaus und „Standing Ovations“ gewürdigt. In seiner Abschiedsrede betonte Hoeft die Bedeutung von Tradition, Kameradschaft und erwähnte ausdrücklich die Bedeutung des Spielmannszuges für den Verein. Dieser hat inzwischen über 50 Spielleute.  Besonders stolz blickte er auf seine Zeit als Vize-König und als König der Könige sowie auf das 100-jährige Jubiläum des Vereins zurück.

Trotz seines Entschlusses, nicht erneut zu kandidieren, wird Hoeft dem Verein weiterhin verbunden bleiben. „Ich werde dem Schützenverein Otter mit Rat und Tat zur Seite stehen und auch meinen Nachfolger Peter Holste unterstützen. Vielleicht werde ich in Zukunft noch einmal eine Funktion übernehmen – wenn es die Zeit erlaubt“, erklärte er. Abschließend dankte er seiner Familie, insbesondere seiner Frau Jutta und seiner Tochter Johanna, für die jahrelange Unterstützung.

Mit dem Wechsel an der Vereinsspitze endet eine bedeutende Ära, doch der Schützenverein Otter blickt mit Dankbarkeit auf die vergangenen 20 Jahre unter Volker Hoefts Leitung zurück und freut sich auf die Zukunft mit seinem Nachfolger Peter Holste und dessen Vorstandskollegen (siehe hier)

Wir gratulieren unserem neuen Präsidenten

Seit Ende Februar 2025 hat der Schützenverein Otter e.V. einen neuen Präsidenten: Peter Holste tritt die Nachfolge von Volker Hoeft an, der den Verein über zwei Jahrzehnte und insgesamt fünf Wahlperioden hinweg leitete.

Der 55-jährige Peter Holste ist ein bekanntes Gesicht im Verein. Bereits viele Jahre war er als Kommandeur aktiv und engagiert sich seit über 40 Jahren für das Schützenwesen in Otter. „Ich freue mich darauf, die Tradition und den Zusammenhalt zu fördern. Und dieses nicht nur im eigenen Verein, sondern auch im Schützenwesen der Samtgemeinde Tostedt“, so Holste.

Persönlich verbindet ihn viel mit dem Schützenwesen: Sein schönstes Schützenjahr erlebte er 2006/07 als amtierender Vize-König. Nun startet er als Präsident in seine erste Amtszeit und und konnte bereits Mitte März alle amtierenden Majestätinnen und Majestäten der Schützenvereine aus der Samtgemeinde Tostedt im Schützenhaus in Otter zum SG-Königsschießen begrüßen.

Sieger des Wettbewerbs und neuer „SG-Schützenkönig“ wurde Klaus Wolter aus Todtglüsingen. Er setzte sich gegen die Konkurrenz durch und übernahm den Titel von seinem Vorgänger Dirk Ebeling aus Otter. „Es war ein fairer Wettkampf, und am Ende hatte Klaus Wolter den Rumpf abgeschossen. Wir wünschen ihm viel Freude während seiner Regentschaft“, so Holste. Zudem dankte er seinen Vorstandskollegen und den zahlreichen Helfern, ohne die die Veranstaltung nicht so erfolgreich verlaufen wäre.

Bereits jetzt blickt Peter Holste auf kommende Highlights des Vereinsjahres: Im April wird das traditionelle „Anschießen“ stattfinden, gefolgt vom Schützenfest in Otter am ersten Juni-Wochenende. Dabei ist sich Holste sicher: „Dieses Mal wird Otter wieder einen König haben!“

Weitere Informationen zum Schützenverein Otter e.V. gibt es unter: www.sv-otter.de

Grußwort des Präsidenten – Schützenfest 2022

Meine Grußworte richten sich an alle Freunde des Schützenwesens und an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, sowie ganz besonders an all unsere Neubürger in Otter.

Nach zweijähriger Zwangspause freuen wir uns, dass wir endlich wieder unser beliebtes Schützenfest auf unserem schön gelegenen Schützenplatz zusammen feiern können. Alte Freunde wiedertreffen und neue Bekanntschaften schließen und mit Ihnen unbeschwerte und fröhliche Stunden zu verbringen.

Trotz schwieriger Zeiten hier in Europa, sollten wir auch nicht vergessen, uns ein wenig Ablenkung und gute Laune zu verschaffen.

Ich lade alle ganz herzlich ein, mit uns zu feiern und einmal volkstümliches Brauchtum zu erleben. Der Schützenverein Otter möchte mit Euch und vielen Gästen ein fröhliches und geselliges Schützenfest feiern.  Genießen Sie einige schöne und unterhaltsame Stunden und erleben sie die einmalige Atmosphäre des Schützenwesens in unserem schönen Ort.

Mit zünftiger Marschmusik unseres Spielmannzuges und seiner starken Jugendarbeit, spannenden Schießwettbewerben auf tolle Preise, sowie den Kampf um die Königswürde und auf den Bürgerkönig. Ebenso unser sehr gut organisiertes Kinderschützenfest mit toller Tombola und Kinderproklamation.

Natürlich gibt es auch Fahrgeschäfte, Zuckerbuden und abends wird bei guter Musik bis in den frühen Morgen gefeiert und getanzt. Kommen Sie und lernen Sie uns in gemütlicher Runde kennen.

Ich freue mich auf viele neue Gesichter.

Präsident Volker Hoeft

Unser Programm zum Schützenfest 2022

Rede am Ehrenmal am 5-6-21

Rede am Ehrenmal vom Präsidenten Volker Hoeft (Vorstand in Uniform angetreten)

Wie in jedem Jahr setzen wir auch in diesem Jahr trotz Corona unsere Tradition fort, auch nur in kleiner Runde, um uns kurz zu besinnen und an diejenigen zu denken, die nicht mehr unter uns sind.

Tote schweigen – Tote haben keine Stimme.

Wenn wir diese Worte hier an unserem Ehrenmal hören, erschließt sich uns ihr Wahrheitsgehalt so eindeutig, als könnte es keine andere Erkenntnis für die Gestaltung gelingenden Lebens geben als allein die Erkenntnis zum Guten.

Das Böse hätte keine Chance, wenn aus der Geschichte nur die nötigen Lehren gezogen und der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen genügend gehegt und gepflegt werden.

Dabei wird keiner in seinem Denken glauben und Zweifeln, in seinem Tun und Lassen der Verantwortung enthoben.

Wir als Schützen können mit gutem Beispiel vorangehen und allen zeigen, wie es geht: Miteinander und nicht gegeneinander.
Jeder der an einem Ehrenmal steht, um denen zu gedenken, die der Krieg getötet hat oder vertrieben wurde, muss und sollte auf die Toten hören.
Und wer nicht auf die Toten hört, unter uns, ist das Raubtier, das schon die Tatze erhebt
Und zu Schlagen wird, wo das Opfer steht.

Miteinander und füreinander dafür sollten nicht nur wir schützen, sondern alle Menschen einstehen.
Einer allein hat vielleicht nicht den Mut zu handeln, aber zusammen ist es einfacher zu helfen und zu handeln.
Wir, die in Frieden leben dürfen, wollen die Mahnung der Toten nicht überhören.
Die Version einer friedlichen und gerechten Welt darf nicht verloren gehen.
Lasst den Tod nicht sinnlos gewesen sein.
Tote schweigen Tote haben keine Stimme.